La Grenouille ist ein regionales, zweisprachiges Theaterzentrum für junges Publikum beheimatet in Biel/Bienne (CH). In Biel im Theaterhaus BIOTOP spielt und programmiert La Grenouille zwischen 90-110 Vorstellungen für junges Publikum pro Jahr. Dazu kommen die Tourneevorstellungen der Eigenproduktionen auf Gastspiel die im In- und Ausland unterwegs sind. Die künstlerische und betriebliche Leitung ist bis im Juli 2027 bei Co-Gründerin Charlotte Huldi.
La Grenouille realisiert eigene PRODUKTIONEN in zwei Sprachfassungen oder in zwei- oder mehrsprachigen Inszenierungen und spielt diese in Biel und auf Tournee. La Grenouille bringt aktuelle Geschichten und heutige Stoffe auf die Bühne, adaptiert Romane oder inszeniert zeitgenössische Versionen von klassischen Stücken, die mit dem Blickwinkel des Kindes oder des Jugendlichen auf die Gesellschaft beleuchtet werden. Die Inszenierungen von La Grenouille verweben Musik, Bild, Sprache(n), Licht und ein physisches Spiel zu einem einzigartigen Ganzen. Die Inszenierungen wurden bereits an zahlreiche schweizerische und internationale Festivals eingeladen und spielen meist mehrere Jahre im Repertoire.
La Grenouille lädt GASTSPIELE aus der Schweiz und dem Ausland nach Biel ein und bietet zusammen mit den Eigenproduktionen eine attraktive Theatersaison für junges Publikum für Biel und seine Region an. Dabei ist die stilistische Vielfalt wichtig: Musiktheater, Figuren- und Objekttheater, Tanz oder Genreübergreifendes. Prägnante künstlerische Handschriften, die uns überzeugen und das Publikum lustvoll fordern und anregen. Regelmässig ist La Grenouille auch Premierenpartnerin der lokalen und regionalen Bühnenkreationen für junges Publikum. Familien, Schulklassen, Jugendliche sollen mehrmals jährlich ein Theaterstück, das von professionellen Kunstschaffenden speziell für sie erarbeitet wurde, besuchen können.
Unter La Grenouille participatif-partizipativ ermöglicht La Grenouille die künstlerische Partizipation von Kindern, Jugendlichen und Familien in unserem Kinderclub 8+ Atelier La Grenouille, im intergenerationellen Spielclub-Projekt ENSEMBLE INTERGEN, in Ateliers, mit eigenen künstlerischen Produktionen und theaterpädagogischem Angebot. Breit ist auch das Vermittlungsangebot für Schulklassen und Schulen.
La Grenouille ist im BIOTOP – Theaterhaus für alle Generationen Biel zu Hause und betreibt das BIOTOP mit ganzjährigem Spielbetrieb. Einem Theaterhaus, in dem die zeitgenössische Kreation der regionalen Bühnenschaffenden für erwachsenes Publikum unter einem eigenen Label INCUBO mit seinem Festivalformat im September ebenfalls seine Heimat hat und Partnerorganisation von La Grenouille ist.
Die Situation von La Grenouille hat sich – zumindest als Zwischenlösung – geklärt.
Mattenstrasse 133: Unsere Probebühne, der Theatersaal von La Grenouille, kann auf August 2026 in die Mattenstrasse 133 umziehen und sich dort vorübergehend für einige Jahre einrichten. Die Stadt Biel garantiert, dass der Boden und die Akustik für die Theaterarbeit, entsprechend der Qualität in der Kulturfabrik angepasst wird.
Auch unsere Co-Working für die Dramaturgie, Text-, Programm- und Konzeptarbeit für uns und unsere Mitnutzenden aus der darstellenden Kunst werden an die Mattenstrasse 133 zügeln sowie der Fundus-Teil (Kostüme, Requisiten) unserer Lager, der eng mit der Probenarbeit verbunden ist. Dort wird es im obersten Stock auch Nebenräume mit Kochgelegenheit geben, was wichtig ist für die intensive Probenarbeit.
Teil des Lagers bleibt in den Dépôts in der Kulturfabrik Gurzelen: Die Bühnenbilder / Kostüme unserer aktuellen Stücke im Repertoire können zusammen mit dem grossen technischen Material vorübergehend in der Kulturfabrik bleiben, in den beiden Lagern im Hof, die nicht mit dem Hauptgebäude verbunden sind und eine eigene Stromversorgung haben.
Kostümflohmarkt: Am 04.07. gibt es am Summerfest des Terrain Gurzelen einen Kostüm- und Fundus-Flohmarkt, und ab dem 06.07. wird alles was nach Matten 133 geht gezügelt.
Die Stadt Biel hat zugesichert, sich an den entfallenden Umzugs- und Wiedereinrichtungskosten zu beteiligen.
Nach 41 Jahren als Co-Gründerin und künstlerische Leiterin wird Charlotte Huldi die Flamme Ende der Spielzeit 26/27 mit Freuden an die Nachfolger·innen weitergegeben.
Brigitte Kasslatter und Luzius Engel werden die neue künstlerische und betriebliche Leitung von La Grenouille. Sie übernehmen die Theaterleitung gemeinsam als Co-Leitung ab der Spielzeit 2027/2028. Der Vorstand hatte die beiden auf Vorschlag der Findungskommission in einem mehrstufigen Prozess gewählt. Beide verfügen über eine langjährige Erfahrung im Bereich junges Publikum, Programm und Produktion sowie über ein grosses Netzwerk und haben mit ihrem reflektierten, multiperspektivischen Konzept überzeugt.
Künstlerische und betriebliche Leitung
Charlotte Huldi
Theaterpädagogik
Maria Kattner Leitung
& médiateur·ice·s freelance
Betriebsbüro
Hélène Burri Verantwortliche Betriebsbüro, administration accueils, écoles, médiation, locations Biotop et Kufa
Lisa Lysenko Personal, Finanzen, Kasse, Kostümpflege
Ellinor Lori Leitung Kommunikation und Medienarbeit
Lucie Delsalle, communication digitale et traduction DE>FR
Biggi Kasslatter Fundraising & gestion comité
Lino Eden chargé de production
Technik
Aline Catzeflis Technische Leitung und Regie
Monika Hug Technik & Vorstellungsdienste
& Techniker·innen freelance
Mitarbeitende Programmgruppe Gastspiel / Spielplan
Brigitte Andrey & Fanny Krähenbühl (Gastspiele), Clea Eden (Dramaturgie)
Inszenierung
Clea Eden (als Gast), Charlotte Huldi, Fanny Krähenbühl (als Gast)
Freie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Schauspiel & Musik in Eigenproduktionen
Nicole Bachmann, Arthur Baratta, Emilia Catalfamo, Clea Eden, Christoff Raphaël Mortagne, Nadja Rui, Antoine Zivelonghi & Musiker·innen Franziska Baran, Lucie Chollet, Magdalena Dimitrov-Locher, Barbara Gasser, Sara Grimm, Melanie Kummer, Noémie De Rham, Bertrand Vorpe
Team Empfang Bar
Sujina Balasingam, Emma Boyes, Alicia Fernandes, Anastasia Gämperle, Loïs Grossert, Anne-Sophie Grosz, Sara Salm, Yael Schwab, Elisa Segal
Vorstand
Annette Salm Co-Präsidentin, Cédric Kamber co-président, Susana Bengelsdorff, Martine Clémence, Afra Häni, Cédric Nemitz, Myriam Roth
Zum Festival 40 ans Jahre La Grenouille haben wir zwei Videos über Erinnerungen an Vorstellungen und Theaterstücke gedreht. Hier könnt ihr sie anschauen.
Kamera: Thomas Batschelet
Schnitt: Maria Kattner
VIDEO WAS WAR DA? IL Y A BIEN LONGTEMPS…
Erinnerst du dich, erinnern Sie sich an den ersten Theaterbesuch? Was bleibt davon? Lernt unser Team und Künstler·innen aus den Produktionen mit ihren eigenen frühen Erinnerungen an Theaterkunst kennen.
VIDEO RACONTE-MOI UN SPECTACLE – ERZÄHL MIR EINE ERINNERUNG
Menschen zwischen 6 und 74 Jahren haben sich an ein La-Grenouille-Stück erinnert und uns davon erzählt, vor 4 Monaten, vor 35 Jahren…
PODCAST KLARTEXT MIT CHARLOTTE HULDI
La Grenouille wurde bereits mehrfach ausgezeichnet: 2010 mit dem Kulturpreis der Stadt Biel, 2011 für seinen innovativen Ansatz die Mehrsprachigkeit auf der Bühne künstlerisch umzusetzen mit dem Förderpreis der Oertli-Stiftung, mit dem Kulturpreis 2017 des Kantons Bern. 2024 wird La Grenouille mit dem Prix du bilinguisme dans la culture 2024 des Kanton Bern ausgezeichnet. Die Inszenierung «Perô oder die Geheimnisse der Nacht» wurde 2018 am Festival KUSS in D-Marburg mit dem 2. Platz ausgezeichnet.
Video von 2017, realisiert zur Preisverleihung Kulturpreis Kanton Bern, Montage Thomas Batschelet
La Grenouille – Theaterzentrum junges Publikum | Centre théâtre jeune public Biel/Bienne est soutenue avec un contrat de prestations par la ville de Bienne, le canton de Berne et le BSJB Kultur Culture wird von der Stadt Biel, vom Kanton Bern und vom BSJB Kultur Culture mit einem Leistungsvertrag unterstützt. Wir danken herzlich für das Vertrauen!
Die Begegnung und die Verwebung von Sprachen in unseren Inszenierungen sehen wir als künstlerische Reflexion in einer interkulturellen Welt, in der Kinder und Jugendliche heute häufig mit mehreren Sprachen aufwachsen und sich verständigen.
Alle unsere Eigenproduktionen sind zweisprachig. Was das genau heisst, wird für jede Produktion künstlerisch genau definiert. Entweder wir inszenieren ein Stück – mit dem gleichen Interpretenensemble – in zwei Sprachfassungen auf Deutsch und auf Französisch. Oder es wird eine zwei- oder mehrsprachige Fassung realisiert, die für die Tournee je nach Sprachregion teilweise etwas angepasst wird. Zweisprachige Stücke sind sprachlich so konstruiert und interpretiert, dass das Publikum der Handlung auch ohne Verständnis der anderen Sprache folgen kann.
Verstehen, nicht verstehen, hören, erahnen was der andere sagt. Wir möchten, dass das Publikum die Angst vor anderen, fremden Sprachen verlieren, das Verstehen ausweiten auf Geste, Mimik, Bildsprache, Tonfall, die Musikalität einer Sprache. Die Sprachdramaturgie bei den zweisprachigen Inszenierungen ist ähnlich wie im zweisprachigen Alltag: sie wird ergänzend und flexibel zusammengebaut. Damit soll auch das Vertrauen in Gefühle gestärkt werden, die Sprache nicht nur (intellektuell) verstehen, sondern auch seinen Emotionen beim Zusehen vertrauen. Der Schweizer Dialekt wird dabei als eigenständige Sprache in einigen Inszenierungen gepflegt, auch Akzente (Fremdsprachenakzente oder regionale Akzente) sind Teil der Sprachmusik, mit der bei Grenouille künstlerisch gearbeitet wird.
Im Laufe der Jahre hat sich um das Grenouille-Kernteam ein Netzwerk von virtuosen zwei- und mehrsprachigen Schauspieler·innen gebildet, darunter Clea Eden, Christoff Raphaël Mortagne, Nicole Bachmann, Nadia Rui, Pascale Güdel, Emilia Catalfamo, Antoine Zivelonghi, und Co-Gründer Arthur Baratta (bis 2019 Co-Leitung). Künstlerinnen und Künstler, die in mehreren Sprachen zu Hause sind, und oder an der Arbeit in mehreren Sprachen interessiert sind.
La Grenouille verwendet gendergerechte Sprache. Der durchgängig zweisprachigen Kommunikation entsprechend, nutzen wir auf Französisch und Deutsch den «point médian».
Entstanden ist La Grenouille – Theaterzentrum junges Publikum / Centre théâtre jeune public Biel/Bienne im aus einem Zusammenschluss 2019 des Ensembles Théâtre de la Grenouille und dem Gastspielveranstalter à propos – Gastspiele für junges Publikum Biel / spectacles jeune public Bienne.
Das Théâtre de la Grenouille wird 1985 als freies Theaterensemble von Arthur Baratta und Charlotte Huldi zusammen mit zwei weiteren Absolvent·innen der Ecole Internationale de Théâtre Jacques Lecoq Paris gegründet und realisierte seit den Anfängen Theaterproduktionen für junges Publikum. 1986 lässt sich das Ensemble in Biel nieder und wird von der Stadt Biel ab 1988 mit einem jährlichen Betriebsbeitrag unterstützt. Für zweimal drei Jahre gewinnt das Theater in den Anfängen auch die Impulsförderung des Kantons Bern für junge Truppen. Nach 10 Jahren ohne Spielort, gehört La Grenouille 1995 mit à propos zu den Gründungsmitgliedern des Rennweg 26 (heute BIOTOP) und spielt fortan seine Premieren und das Programm für junges Publikum dort, sowie punktuell in der Coupole in Biel. Alle Produktionen sind mobil und gehen auf Tournee.
Ab 2016 wird das ‚Grenouille‘, wie das Theater im Volksmund im Raum Biel schon lange genannt wird, als kulturelle Institution von regionaler Bedeutung anerkannt und fortan gemeinsam von Stadt Biel, Kanton Bern und den Regionsgemeinden BSJB Kultur Culture mit einem Leistungsvertrag unterstützt. Seit den Anfängen und bis heute sind alle Produktionen zweisprachig realisiert. Entweder in einer zwei- oder gar mehrsprachigen Spielfassung, oder vom gleichen Schauspielerensemble in zwei getrennten Sprachfassungen auf Deutsch und Französisch gespielt. La Grenouille spielte und spielt seine Inszenierungen neben der Schweiz in Norwegen, Deutschland, Österreich, Schottland, Frankreich, Belgien und Marokko. Die Liste der bisher realisierten Eigenproduktionen findet sich weiter unten. 2019 zieht sich Co-Gründer Arthur aus der Leitung zurück, blieb aber als Schauspieler in den Produktionen bis 2025 weiter auf der Bühne dabei.
Der Verein à propos – Gastspiele für junges Publikum Biel / spectacles jeune public Bienne ist 1994 aus dem Théâtre de la Grenouille heraus (von Brigitte Andrey, Charlotte Huldi, Philipp Kissling), vernetzt mit damaligen weiteren Kräften aus Kultur, Jugend und Freizeit der Stadt Biel entstanden, mit dem Ziel, die jährlichen Grenouille-Produktionen mit herausragenden Gastspielen aus der Schweiz und dem Ausland zu ergänzen, die perfekte Kombination von Produktion und Gastspiel. Während 25 Jahren haben Grenouille und à propos eng zusammen gearbeitet und jede Saison gemeinsam geplant und programmiert, die gemeinsame künstlerische Linie definiert und unzählige Stücke dazu visioniert. Gemeinsam wurden in Biel 1997 und 2012 zwei grosse nationale Theaterfestivals für junges Publikum der assitej schweiz mit mitveranstaltet.
Immer wieder werden wir gefragt, was wir mit diesem Tier in unserem Namen verbinden. In der Tat haben wir uns bei der Gründung einiges überlegt. La Grenouille – ein Tier auf Wanderschaft, das zum Laichen an seine ursprünglichen Orte zurückkehrt. Wir Theaterschaffende brauchen auch einen Ort, wo die neuen Stücke erschaffen werden. Auch die Froschperspektive, nämlich der Blickwinkel der Kinder und Jugendlichen auf die Gesellschaft, ist ein zentrales Element in den Geschichten, die wir auf die Bühne bringen. Oder: man muss geküsst oder an die Wand geschmissen werden, um sich zu verwandeln. Passt doch zum Theater. Genau, das ist vielleicht das Wichtigste: Die Verwandlung, die den Amphibien so eigen ist, ist auch ein Urelement der Theaterkunst.
Deshalb heisst unser Theaterhaus, unser Ort zum Kreieren und neues Erschaffen auch BIOTOP, der Lebens-Ort. Als Ort für Grenouilles und andere Projekte der darstellenden Künste. Lest mehr zum BIOTOP und seinem Namen hier.
Und zuletzt: Bereits für die alten Ägypter und Ägypterinnen waren die Göttinnen mit Froschkopf verbunden mit der Kraft der Schöpfung, Kreation und der Geburt!

1985 LA REINE DES NEIGES / DIE REISE ZUR SCHNEEKÖNIGIN (7+)
1986 LE MARCHAND DE SABLE / DER SANDMANN (13+)
1987 LE PETIT MONSTRE / DAS KLEINE WILDE TIER (4+)
1988 SUSPENSE (13+)
1989 L’HISTOIRE DE L’ARBRE DIE GESCHICHTE VOM BAUM (8+)
1990 SUNDAY SUNDAY (14+)
1990 TIME-OUT (13+)
1991 L’HISTOIRE D’UN PETIT ONCLE / DIE GESCHICHTE VOM ONKELCHEN (5+)
1993 LA VALSE DE L’HOMME QUI N’EN SAVAIT PAS BEAUCOUP / DER WALZER VOM MANN DER WENIG WUSSTE (5+)
1995 DIMANCHE DIMANCHE / KEIN SONNTAG WIE JEDER ANDERE (6+)
1995 SCAPIN! FOURBERIES & GAUNEREIEN (13+)
1996 FROG STORY, FROG HISTORY (TP alle Alter)
1997 FESTIVAL SUISSE JEUNE PUBLIC PLEIN FEU TOUT FLAMME (TP alle Alter)
1998 MON AMIE LA LUNE / MEIN FREUND DER MOND (4+)
2000 HENRY V (13+)
2002 NICKEL DANSE AVEC LE RENARD / NICKEL DER MIT DEM FUCHS TANZT (5+)
2002 TIC, TAC…TOC Version Expo.02 (6+) 2003 TIC, TAC…TOC (7+)
2005 GARUMA (12+)
2006 BUSINESS À TROIS (14+)
2007 LA REINE DES COULEURS / DIE KÖNIGIN DER FARBEN (4+)
2008 HODDER SAUVE LE MONDE / HODDER RETTET DIE WELT (8+)
2009 HIPPOPOTAMES FLUSSPFERDE (4+)
2010 COUSIN RATINET (6+)
2011 EYE OF THE STORM (13+)
2011 BOEUF ET ÂNE (5+)
2012 OX UND ESEL (5+)
2012 FESTIVAL SUISSE JEUNE PUBLIC SPOT IN BIEL/BIENNE
2013 FILLE DE BRIGAND / RÄUBERTOCHTER (7+)
2014 NUIT DE NEIGE / IN EINER WINTERNACHT (5+)
2015, 2016 PERÔ OU LES SECRETS DE LA NUIT / PERÔ ODER DIE GEHEIMNISSE DER NACHT (5+)
2016 COUNTING OUT (13+)
2017 GOUTTE, CLAIRE ET LA TEMPÊTE DIE WAHRE GESCHICHTE VON REGEN UND STURM (8+)
2018 LA FILLE LA SORCIÈRE ET LE FER À BRICELETS / DAS MÄDCHEN DIE HEXE UND DAS BREZELEISEN
2019 POUSSIÈRE D’ÉTOILES STERNENSTAUB (7+)
2020 CORONA LOCKDOWN
2021 CE QUE VIT LE RHINOCÉROS, LORSQU’IL REGARDA DE L’AUTRE CÔTÉ DE LA CLÔTURE / WAS DAS NASHORN SAH, ALS ES AUF DIE ANDERE SEITE DES ZAUNS SCHAUTE (9+)
2021, 2022 LOUP WOLF (13+)
2022 L’HISTOIRE D’UN PETIT ONCLE / DIE GESCHICHTE VOM ONKELCHEN (5+)
2023, 2024 PION PÈTE PAS LES PLOMBS MENSCH ÄRGERE DICH NICHT (7+)
2024, 2025 HEY, HEY, HEY, TAXI! (6+)
2025 LA MAISON SE SOUVIENT / DAS HAUS ERINNERT SICH (7+)
2025 40 ANS JAHRE LA GRENOUILLE
2026 SCHLAFEN FISCHE / ÇA DORT, UN POISSON? (9+)